Arbeitsgemeinschaft RHYTHMIK für Hessen im

„Jetzt geh‘ ich allein spazieren, meine Arme breit‘ ich aus.
Niemand soll meine Kleidung berühren, einer weicht dem andern aus…“

Gesagt – getan… 22 Teilnehmerinnen sind quer durch den Raum unterwegs, ohne aneinander zu stoßen! Keine leichte Aufgabe beim gut besuchten Seminar „Zappelphilipp und Co“ von Maria Stoiber (Tanzpädagogin, Lern- und Entwicklungsbegleiterin (IBL B. Rollwagen)) am 27. Oktober 2018 in Darmstadt.

Die eigene Kinesphäre zu erspüren, darum ging es in den ersten Übungen: Wieviel Platz brauche ich? Wie fühle ich mich, wenn es eng wird?

Halte ich es einfach aus … probiere ich, was noch geht … oder entziehe ich mich der Situation?

„Kindern, die grenzüberschreitend sind, fehlt das physische Bewusstsein für ihre Kinesphäre“

Mit verschiedenen Bewegungsaufgaben und passender Musik erspürten wir den persönlichen und den allgemeinen Raum, schafften es prima, den „Einfokus“ zu haben und nach ein paar Anläufen auch den „Multifokus“J.

Seminar mit Josephin Kiefer am  02.09.17  in Darmstadt

 

Kann ein Schaf auf einen spitzen Zackenfelsen klettern, oder in einem wilden Wildbach schwimmen??? Ja, das Schaf Charlotte kann!

Josephin Kiefer ließ uns in ihrem Seminar hautnah miterleben, wie es sich anfühlt, anhört und auch wie es aussieht ;) , wenn Charlotte sich unmöglich benimmt!

Mit dem liebevoll illustrierten Bilderbuch „Das Schaf Charlotte“ von Anu Stohner und Henrike Wilson zeigte sie uns exemplarisch die Umsetzung einer Geschichte in Musik und Bewegung. Viele verschiedene Instrumente kamen zum Einsatz, unter anderem auch Stabspiele, mit denen sich das „Kopfschütteln“ der Herde bei Charlottes tollen Streichen herrlich darstellen ließ.

Workshop in Darmstadt, AG Hessen

Am 12. März 2016 war es so weit: Dank der kompetenten Organisation durch die AG Hessen durfte ich in der Akademie für Tonkunst in Darmstadt meinen ersten Workshop zu dem Thema geben, welches mich seit meiner Ausbildung im RE 58 in Heek am meisten beschäftigt:

„Chancen und Grenzen der Rhythmik im Instrumentalunterricht“.

Die Inhalte zum Einsatz von Bewegung innerhalb einer Instrumentalstunde im Einzel- wie im Gruppenunterricht prägen seit meiner ersten Begegnung mit dem Fach Rhythmik im Jahr 2006 (Kurs von Monika Mayr in der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt Blankenburg) meinen Harfenunterricht und wurden auch zum Thema der schriftlichen Klausur.

eine sinnvolle Ergänzung

Grün, grün, grün, weißt du was ist grün? Grün sind die Bohnen, grün sind die Erbsen, grün ist das Waldmeistereis….an 15 grüne Dinge erinnerten sich 15 Teilnehmer der Fortbildung „Seniorentanz begegnet Rhythmik“ mit Hilfe eines rhythmischen Spruches unter patschen, klatschen und schnipsen.

Wilma Weber, Erzieherin, Rhythmikpädagogin und Tanzleiterin für Seniorentanz zeigte am Samstag den 26.09.15 in der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, viele Möglichkeiten Menschen im fortgeschrittenen Alter mit Freude beweglich und geistig fit zu halten.

Zum 6.Mal fand am 10. Oktober in Darmstadt ein Rhythmikabend für Erwachsene statt. 14 motivierte Teilnehmer fanden sich zusammen und zeigten, dass diese Veranstaltung kein Auslaufmodell ist. 

Dieser Abend stand ganz im Zeichen eines Materials. Iris Puchtler führte durch den Abend und ließ uns Stampfrohre und Boomwhacker auf vielfältige Weise für Musik und Bewegung nutzen.

Nach einer Aufwärmphase und Kennlernrunde konnten sich alle Rohre oder Boomwhacker aussuchen und erst einmal verschiedenste Bewegungen damit ausprobieren. Der Versuch, diese Bewegungen mit den sehr unterschiedlichen Ausmaßen der Röhren zu imitieren, war  sehr kreativ, denn was einer mit einem kleinen Boomwhacker locker hinkriegt, kann mit einem großen 1,50 langen Stampfrohr ganz schön knifflig sein.

Kreative Tanz- und Bewegungsideen mit Gabriele Westhoff

Das war wieder mal eine große Runde, die sich zu dieser Fortbildung am 14. Juni 2014 im Rhythmikraum der Darmstädter Akademie für Tonkunst versammelt hatte! Frau Westhoff stellte sich uns kurz vor, Dipl.-Bibliothekarin und Musikpädagogin, arbeitet in Eltern-Kind-Musikgruppen und bietet Kindertanzgruppen an; sie ist ausgebildet in Gesang und Kinderstimmbildung und ist Dozentin für Fortbildungen, außerdem schreibt sie für die Zeitschrift „musikpraxis“. Sie erzählte uns, die Musik von der Gruppe „Ensemble Rossi“ sei ihr sehr ans Herz gewachsen und so entstand die Idee, zu der Musik Tanzanleitungen und -ideen in dem Buch „Djingalla/Das Buch“ zu veröffentlichen.

Während die Musik im Hintergrund schon lief, teilte Frau Westhoff jedem eine Pfauenfeder aus. Man durfte erst einmal frei dazu tanzen, die Feder auf der Handfläche balancieren oder sie einfach in alle Raumebenen schwingen. Die Musik, ein alter englischer Tanz, „None such“, sehr schön mit Geige, Gitarre, Oboe und anderen Instrumenten gespielt, ging gleich gut ins Ohr. Nach dem freien Tanz wurde uns gezeigt, wie man ein „Zirkuszelt“ tanzen kann, sich am Platz dreht, die Feder balanciert, usw. und später wieder zum „Zirkuszelt“ zurückkehrt. Auf diese Weise kann man viele Tänze aufbauen, mit einem A-Teil, in dem alle im Kreis dieselben Bewegungen machen und einem B-Teil, in dem frei getanzt wird. Frau Westhoff betonte mehrmals, dass sie ihre Anleitungen als Impulse verstehe und sie sich freue, wenn jeder selber in der Praxis die eigenen Ideen umsetzt, verändert oder ganz Neues erfindet.

   
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