Arbeitsgemeinschaft RHYTHMIK für Hessen im

 Bericht zur Rhythmik-Fortbildung

 

„Kreativer Kindertanz in Kita und Grundschule“ am 21.04.12

 

unter der Leitung von Frau Constanze Engler

Vorweg lässt sich sagen, dass die Gruppe von 25 Teilnehmern beim kreativen Kindertanz  in der Akademie für Tonkunst in Darmstadt zahlreiche Anregungen mit großer Begeisterung und freudigem Gemeinschaftsgefühl aufnehmen konnte. Eine Teilnehmerin hatte sich sogar aus Norddeutschland in aller Frühe auf den Weg nach Darmstadt  gemacht.  

Mit kleinen Schrittfolgen und sprachlichen Akzentuierungen wie beispielsweise beim Einstiegsritual „Aufgepasst - jetzt geht’s los!“ wurde schon zu Beginn eine kleine Choreographie entwickelt. Wir erprobten exemplarisch für unsere Arbeit mit Kindern, mit Vorübungen die Sensibilität einzelner Körperteile zu schulen und daran anknüpfend den Aufbau von Tänzen gemeinsam zu durchdringen und stufenweise zu erweitern. Beispielsweise wurde als Vorübung zum Luftschlangentanz mit Bodenkontakt begonnen, indem zunächst ein Arm luftschlangenartig bewegt wurde. Beim Tanz zu zweit woben sich die Luftschlangen in verschiedenen Raumebenen ineinander oder waren auch einmal ganz  ausgeleiert.

Am Schluss bewegten wir uns dann mit ganzem Körpereinsatz schlängelnd in einer Reihe hintereinander, so dass ein Fries, in diesem Fall also ein Wandteppich mit Bewegungsmustern daraus hervorgehen konnte.

 

Darüber hinaus konnten wir die Ausdruckskraft unserer Körperteile bei Improvisationsaufgaben entfalten (wie z. B. beim Blättertanz, Hexentanz). Hierbei spielte die Arbeit mit „inneren Bildern“ eine große Rolle. So wurde beispielsweise die imaginäre „Verwandlung“ in Bäume, Blätter oder Hexen in Verbindung mit Ruf-Lauten gebracht. Dies konnte zur Steigerung der Ausdruckskraft und Bewegungsvielfalt beitragen. Wir staunten nicht schlecht, als Frau Constanze Engler aus ihrem „Überraschungskoffer“ schließlich eigene Choreografien mit Comic-Büchern und Wischtüchern hervorholte.

Aufgrund der Gruppengröße bot sich manchmal die Aufteilung in zwei Gruppen an, so dass wir uns gegenseitig zwei Choreographien vortanzten und eine positive Gesamtschau hatten. Daneben sorgten festgelegte Kreistänze für Abwechslung. So wurden alle Vorschläge den Vorlieben unterschiedlicher Altersgruppen gerecht.

Ich arbeite als Integrationshelferin an der Freien Comenius Schule in Darmstadt. Da ich für meine inklusive und jahrgangsübergreifende Tanz AG eine Repertoirebereicherung im Bereich des kreativen Kindertanzes suchte, hat diese Fortbildung wie der ‚Schlüssel ins Schloss’ gepasst.  Möge sie auch bei den anderen Teilnehmern weiterhin reiche Früchte bringen.

 

Darmstadt, 18.05.12

Melanie H.

   
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